Ein Sonntag in Ludwigshafen...

Einen eher ungewöhnlichen "Einsatz" gab es für uns am Sonntag, 27. Oktober 2019. Aufgrund einer großangelegten Katastrophenschutzübung in Ludwigshafen, bei der ein Großteil der Berufsfeuerwehrkameraden eingebunden war, stand die Hauptfeuerwache am Kaiserwörthdamm ziemlich verwaist dar. Um den Stadtschutz sicherzustellen, besetzten Kräfte aus dem Rhein-Pfalz-Kreis die Wache.

Als Teil eines speziellen Unterstützungslöschzuges nahm unser HLF 20/16 seinen Platz in der großen Ludwigshafener Fahrzeughalle ein. Dazu gesellten sich Kräfte aus Altrip, Limburgerhof und Mutterstadt und warteten gemeinsam mit einem Zugführer der BF auf mögliche Einsätze, die im Stadtgebiet anfallen.

Brennt Zug in Tunnel

Währenddessen ging bei der Leitstelle ein Notruf eines Triebwagenführers ein, welcher aufgrund eines Brandes seinen Zug im Eisenbahntunnel zwischen Hauptbahnhof und BASF stoppen musste. Im Laufe der Übung nahmen mehrere Hundert Helfer von Feuerwehr Ludwigshafen, dem Rettungsdienst sowie anderen Hilfsorganisationen teil. Auch politische Vertreter machten sich vor Ort ein Bild der Lage.

An der Übung waren auch viele Helfer beteiligt, die sich als Opfer zur Verfügung stellten und die Rettung so aus erster Hand verfolgen konnten. Darunter waren auch Kameraden der Wehreinheit Neuhofen.

Test für den Unterstützungslöschzug

Die Kameraden auf der Hauptfeuerwache mussten in ihrer Schicht bis in den Nachmittag nicht tätig werden. Der Unterstützungslöschzug wurde im Jahr 2019 gebildet und wird bei Großereignissen im Stadtgebiet Ludwigshafen, bei denen nahezu alle Kräfte der Feuerwehr Ludwigshafen eingebunden sind, alarmiert, um den Stadtschutz aufrecht zu erhalten. Im Rahmen dieser Übung traf dieser Löschzug das erste Mal zusammen.

 

Hier ein paar Impressionen: