Rückblick 2016: viel zu tun für die Feuerwehr

Auch zum Jahresbeginn 2017 wollen wir wieder einen Blick zurück werfen auf ein Jahr, welches uns in vielerlei Hinsicht in Atem hielt. Neben zahlreichen Aus- und Fortbildungsstunden kamen 136 Einsätze auf uns zu. Dies bedeutet in der langjährigen Rückschau erneut einen Spitzenwert und im direkten Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 47 Einsätzen. Großen Anteil daran hat die geänderte Alarmordnung seit Bestehen der Verbandsgemeinde. Bei bestimmten Alarmstichworten sowie zu gewissen Uhrzeiten werden direkt mehrere Ortsfeuerwehren alarmiert. Dies gewährleistet eine ausreichende Personalstärke, um effektiv agieren zu können.

 

Auffallend oft finden sich in der Liste Brandmeldealarme. Bei einem Brandmeldealarm handelt es sich um einen automatischen Alarm, der von einem Rauchwarnmelder ausgelöst wird. Hauptsächlich sind solche Anlagen, die direkt mit der Rettungsleitstelle verbunden sind, in größeren Gebäuden zu finden. Beispielsweise in Industriebetrieben, Hotelbetrieben oder Seniorenwohnheimen. Die möglichen Auslöseursachen sind hier recht vielseitig. U.a. Kochdunst, angebranntes Essen oder der Rauch einer Zigarette können die Anlage zum Auslösen bringen. Nicht selten jedoch konnten die Anlagen im Jahr 2016 schlimmeres verhindern, indem Sie Brände im Anfangsstadium meldeten und Bewohner vor Schlimmerem bewahrten. In vielen Fällen konnten die Tätigkeiten auf Belüften und Zurücksetzen der Anlage beschränkt werden.

Die einsatzreichsten Monate waren der März und April (jeweils 17), gefolgt von einem ereignisreichen August (15). Im Mai war es hingegen außergewöhnlich ruhig, hier fielen 5 Einsätz an. Im Schnitt ergeben sich pro Monat 11 Einsätze. Der absolut größte Teil der Einsätze fällt nach wie vor unter Tag an, 77 waren es im Zeitraum von 08 bis 18 Uhr. Bis 24 Uhr kamen weitere 42 Alarme hinzu, sodass in der Nacht von 00 bis 08 Uhr lediglich 15 Einsätze anfielen.

 

Die gesamte Zusammenfassung und Auswertung finden Sie in der Rubrik "Einsätze" bei "Einsatzstatistik"